Filmstandort Deutschland immer attraktiver
Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) hat seine Erfolgsbilanz im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Gestiegen ist vor allem die Zahl internationaler Filmprojekte, die in Deutschland produziert wurden. Davon profitiert die gesamte deutsche Filmwirtschaft.
Die Bundesregierung hat seit Inkrafttreten des DFFF am 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2008 insgesamt 198 Filme mit über 118 Millionen Euro gefördert. In ihre Herstellung haben die beteiligten Produktionsfirmen allein in Deutschland über 752 Millionen Euro investiert.
Zu den geförderten Produktionen gehören Kinoerfolge wie “Kirschblüten – Hanami”, “Die Welle”, “Der Baader Meinhof Komplex” oder der Publikumsliebling “Keinohrhasen”.
Auch im Wettbewerb der Berlinale 2009 werden mit Stephen Daldrys “Der Vorleser” und dem Politdrama “Sturm” Filme zu sehen sein, die mit Mitteln des DFFF ermöglicht wurden. Eröffnet wird das Festival mit dem ebenfalls geförderten Thriller “The International” in der Regie von Tom Tykwer.
Positive wirtschaftliche Effekte
Über ein Drittel der 2008 DFFF-geförderten Filme sind internationale Koproduktionen, die ganz oder teilweise in Deutschland realisiert wurden. Unter ihnen sind Stephen Frears Romanverfilmung “Cheri” und Lars von Triers “Antichrist”. Damit ist die Zahl der geförderten internationalen Koproduktionen gegenüber dem Vorjahr noch gestiegen.
Die Bilanz zeigt, dass auch 2008 rund das Sechsfache der eingesetzten Fördermittel an Herstellungskosten allein in Deutschland ausgegeben wurde. Die positiven Effekte sind bei internationalen Koproduktionen besonders groß. Hier zogen 37 Produktionen rund 172 Millionen Euro an Folgeinvestitionen nach sich, während es bei 62 deutschen Produktionen knapp 190 Millionen Euro waren.
Deutsche Filmwirtschaft gestärkt
Kulturstaatsminister Bernd Neumann lobt den Deutschen Filmförderfonds als nachhaltige Stärkung für die deutsche Filmwirtschaft und kündigte an, ihn bis zum Jahr 2012 fortzuführen. “Deutschland ist als Filmstandort international wieder eine der gefragtesten Adressen”, stellte Neumann vor kurzem fest. Außerdem profitiere die Filmbranche von der internationalen Zusammenarbeit, den dabei entstehenden Kontakten und dem Wissens- und Erfahrungstransfer.
Quelle: REGIERUNGonline
















