Der Bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) hat die Honorarverordnung für Ärzte kritisiert. Diese sei “von Grund auf gescheitert” und müsse rückgängig gemacht werden, so Söder am Dienstag in München. Söder erklärte, Bayern starte eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel, die Umsetzung des neuen Vergütungssystems sofort zu stoppen.
Regionale Unterschiede achten
Söder kritisierte, das seit 2009 gültige Vergütungssystem sei kompliziert und nicht nachvollziehbar. So würde z.B. die Vorgabe eines bundesweiten Einheitspreises regionale Unterschiede ausblenden. Dabei seien Praxis- und Lebenshaltungskosten in Süddeutschland wesentlich höher als in strukturschwachen Gebieten Deutschlands. Es könne nicht sein, dass Patienten in Bayern hohe Beiträge bezahlen und davon der größte Teil in andere Bundesländer abfließe, so der Gesundheitsminister.
Neuorientierung in der Gesundheitspolitik
“Wir haben im Freistaat hohe Qualitätsstandards. Die bundesweite Umverteilung darf nicht dazu führen, dass wir in Bayern Unterversorgung bekommen”, so Söder. Er fordert zudem eine grundlegende Neuorientierung in der Gesundheitspolitik: “Mehr Regionalität statt Zentralismus. Mehr Therapie statt Bürokratie. Mehr Qualität statt Pauschalierung.”
Quelle: CSU
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Veröffentlicht am 17.02.2009, 19:02Uhr | Keine Kommentare vorhanden
Hotline erhält von Bundesregierung empfohlenes Siegel
Hohe Zufriedenheit bei Geschäftskunden mit dem Service
Das Geschäftskunden-Call-Center Brief der Deutschen Post ist am Dienstag in Berlin für seinen Service ausgezeichnet worden. Die Hotline erhielt das von der Bundesregierung empfohlene Qualitätssiegel “Service Performance Index” (SPI), das den Service aus Kundensicht bewertet. Das Call-Center erreichte vier von fünf Sternen.
Als Spitzenergebnis bewertete dieses Abschneiden die Branchenvereinigung CCBenchmarks e.V. (CCB) mit Sitz in Bonn, die das Zertifikat vergibt. CCB verleiht dieses unabhängige Gütesiegel seit 2006. Kunden hatten sich in Befragungen sehr zufrieden mit der Freundlichkeit der Mitarbeiter im Bestellservice gezeigt und wie ihre Anliegen verstanden und gelöst wurden.
“Mit dem Siegel haben wir eine objektive Bestätigung, dass wir unsere Kunden optimal unterstützen”, sagte Eckhard Schlingmann, Leiter des Geschäftsbereichs Kundenservice bei der Deutschen Post. Der telefonische Service erzielte 89 von 100 möglichen Punkten.
Für die Bewertung wurden mehr als 200 repräsentativ ausgewählte Kunden telefonisch befragt, nachdem diese sich an die Hotline gewandt hatten. Bestnoten gaben die Kunden für die Begrüßung und das Erkennen und Lösen ihrer Anliegen (Wert 1,33 auf einer Schulnotenskala von 1-6). Der gute Service in diesem Bereich steigert die Kundentreue und fördert den Ruf der Deutschen Post insgesamt.
Die Deutsche Post betreibt 14 Call-Center, alle davon in Deutschland. Die 2.500 Mitarbeiter gehören seit vielen Jahren zum Unternehmen, haben zum Beispiel als Briefträger gearbeitet. Sie können durch ihre Erfahrung Kundenanfragen sicher beantworten. Die Call-Center beantworten im Schnitt 20 Millionen Kundenanfragen im Jahr und sind an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt.
Der “Service Performance Index” bewertet den Service aus Kundensicht und misst die Zufriedenheit durch repräsentative Befragungen. Der SPI wurde von der Bundesregierung auf den nationalen IT-Gipfeln 2007 und 2008 empfohlen.
Quelle: Deutsche Post AG
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Veröffentlicht am 17.02.2009, 11:02Uhr | Keine Kommentare vorhanden