Deutschlands Mittagspause: Fettig, teuer und verkocht

Umfrage von DAK und HEALTHY LIVING zeigt: Männer werden häufig nicht satt, Frauen setzen auf Qualität

Wenn es um die Mittagspause geht, sind Deutschlands Arbeitnehmer oft unzufrieden mit dem Angebot: zu fettig, viel Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe, fehlende Frische und verkocht – ein vernichtendes Urteil. Kein Wunder also, dass gut ein Drittel sich lieber selbst etwas von zu Hause mitnimmt (36 Prozent). Der Rest geht in die Kantine oder weicht auf Angebote in der näheren Umgebung aus – oder isst lieber gar nichts (sechs Prozent). Das ergab ein DAK-Gesundheitsbarometer* in Kooperation mit der Zeitschrift HEALTHY LIVING.

Vor allem Jüngere zwischen 18- und 29 Jahren bringen sich Stulle und Co. mit zur Arbeit (43 Prozent). Männer essen häufiger in der Kantine (30 Prozent, Frauen: 19 Prozent). Mehr als jeder zehnte Mann (13 Prozent) wird allerdings mittags nicht satt und wünscht sich größere Portionen. Bei den Frauen spielt hingegen die Qualität eine große Rolle. Sie bemängeln besonders Fettgehalt (42 Prozent), Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe (42 Prozent) sowie die Frische (31 Prozent) der angebotenen Speisen. Fast jedem dritten Arbeitnehmer (29 Prozent) ist das Mittagessen übrigens zu teuer.

„Die richtige Ernährung ist wichtig, um im Job Höchstleistung zu bringen und dem Alltagsstress etwas entgegen zu setzen“, sagt DAK-Sprecherin Nina Osmers. „Leider wird das Essen bei vielen gerade mittags immer mehr zur Nebensache.“ Und das hat durchaus Folgen. Denn wer nicht bewusst isst, greift häufig zu Ungesundem. Beim schnellen Essen zwischendurch wird darüber hinaus das Sättigungsgefühl ausgetrickst. „Das setzt erst nach etwa 15 Minuten ein. Wer also zu schnell isst, isst mehr und nimmt dadurch an Gewicht zu“, so Osmers.

Quelle / Vollständigen Bericht auf DAK.de

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Nationalmannschaft: Mit Adler, Frings und Gomez gegen Norwegen

“Der Testspielgegner Norwegen wurde von uns ganz bewusst ausgewählt. Das Defensivsystem der Skandinavier ist vergleichbar mit der Spielweise der beiden nächsten WM-Qualifikationsgegner Wales und Liechtenstein”, so Bundestrainer Joachim Löw auf der täglichen DFB-Pressekonferenz am heutigen Dienstag in Düsseldorf.

Wie die Norweger werden auch die Qualifikationsgegner „aus einer verstärkten Defensive kommen“, ahnt Löw vor dem Länderspiel gegen die Skandinavier in Düsseldorf am Mittwoch (ab 20.30 Uhr, live in der ARD). Die norwegische Mannschaft von Trainer Egil Olsen gilt als unangenehmer Gegner, der insbesondere in der Defensive über viel Erfahrung verfügt.

Neuling Beck im Wechselspiel mit Hinkel

Miroslav Klose und Mario Gomez sollen gegen den defensiv eingestellten Gegner für Tore sorgen: Beide Stürmer werden von Beginn an spielen. Im Laufe der Begegnung sollen jedoch auch die beiden Leverkusener Patrick Helmes und Stefan Kießling im Angriff “ihre Chance bekommen”, kündigt der Bundestrainer an.

Mit Rene Adler wird im Tor ein weiterer Leverkusener über die volle Spieldauer zum Einsatz kommen. Adler erhält den Vorzug vor seinem Bremer Konkurrenten Tim Wiese. Ab März wird aller Voraussicht nach auch der Hannoveraner Robert Enke wieder zum Kader gehören, der laut Löw “ein sehr hohes Vertrauen” des Trainerstabes genießt.

Beginnen wird in Düsseldorf nach seiner Länderspielpause der Mittelfeldspieler Torsten Frings, der nach einer komplett absolvierten Vorbereitung einen körperlich besseren Eindruck macht als noch am Ende des vergangenen Jahres. Auf der rechten Defensivposition soll es gegen Norwegen zu einem Wechselspiel zwischen Neuling Andreas Beck und Andreas Hinkel kommen, der sich laut Löw “seine Chance verdient” habe. Außerdem soll auch Mesut Özil, neben Beck der zweite Neue im Aufgebot, sein Debüt geben.

Quelle: DFB

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